Aktien rücken auch in den Fokus konservativer Anleger

Die Zinsflaute am Kapitalmarkt führt dazu, dass Aktien einmal mehr neue Anhänger finden. Konservative Anleger, welche eigentlich ausschließlich in Tagesgeldern und Festgeldern investiert sind, haben im Frühjahr 2013 neidvoll in Richtung der Anleger, welche von dem Allzeithoch des wichtigsten deutschen Aktienindex, dem Dax 30, profitierten. Spätestens die neuen Rekordzahlen der 30 größten deutschen Unternehmen führten dazu, dass auch die vorsichtigeren Investoren den Charme der Börse erkannt haben.

Kursschwankungen versus garantierten Wertverlust durch Inflation

Es ist doch kein Geheimnis, dass eine Verzinsung von Einlagen, welche unter der Inflationsrate liegt, zwangsläufig zu einer Vermögensvernichtung führt. Auch wenn auf den ersten Blick die Erträge bei einer Einlage garantiert sind und ein Pseudowertzuwachs sichergestellt scheint, ist dies auf den zweiten Blick reine Makulatur. Der reale Kaufkraftverlust übersteigt den angeblichen Wertzuwachs bei Festgeld und Co. Skeptiker der Börse sehen die Kursschwankungen als Gefahr für ihr Investment. Kursschwankungen sind normal und, wie die Vergangenheit gezeigt hat, war keine Baisse so nachhaltig, dass sich die Märkte nicht wieder erholt hätten. Anders kann das All-time-high dieses Jahres nicht erklärt werden, und muss es auch nicht. Kursschwankungen sind, im Gegensatz zu einer garantierten Inflationsrate, optional und haben durchaus auch positive Auswirkungen. Wer bei nachgebenden Kursen nachkauft, kann am Ende auf eine höher rentierliche Wertentwicklung aufgrund des Durchschnittskosteneffektes zurückschauen, als bei einem einmaligen Investment. Neulinge im Börsengeschehen stellen sich vielleicht die Frage, wie und wo man eigentlich mit Aktien handeln kann, schließlich kann nicht jeder einfach an die Börse gehen und sagen, er hätte gerne einmal 20 Stück einer bestimmten Gattung. Diese und weitere Fragen beantwortet das Fachportal www.aktienkaufen.com ausführlich. Einsteiger im Börsengeschehen finden hier ebenfalls eine Übersicht der günstigsten Onlinebroker und Direktbanken. Darüber hinaus erhalten sie Informationen, welche Dienstleister Neukunden in welcher Weise besondere Konditionen für die Eröffnung eines Wertpapierdepots bieten. Unstrittig ist, dass die Banken und Sparkassen vor Ort mit ihren aktuellen Gebührenmodellen alles andere als rentabel in der Betrachtung der Nettorendite eines Depots sind und Direktbanken hier auf jeden Fall der Vorzug zu geben ist.

12 Gedanken zu „Aktien rücken auch in den Fokus konservativer Anleger

  1. Onur

    Kann man denn davon ausgehen, dass die konservativen Anleger aktuell eher in Aktien investieren, die im letzten Jahr kaum gestiegen sind?
    Denn Aktien, wie z. B. Amazon, Starbucks und Google, die im letzten Jahr gut zugelegt haben, verlieren bisher in diesem Jahr an Wert, obwohl die Indizes steigen.

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  2. Christoph

    Aktien gehören in jedes Portfolio und es lassen sich sehr gute Renditen erzielen. Mit einem guten Mix kann man auch Aktien als eher konservativ bezeichnen. So lege ich einen Teil meiner Aktien immer in Unternehmen an, die die Grundversorgung darstellen und weniger von Konjunktur abhängig sind.

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  3. Bijan Kholghi

    Ich denke auch, dass es ein paar Aktien gibt, die durchaus als konservative Wertanlage gesehen werden können. Gerade bei traditionellen Unternehmen, die teilweise schon über 100 Jahre im Geschäft sind, mehrere Kriesen und Kriege überstanden haben und sich auf Produkte des alltäglichen Gebrauchs spezialisiert haben ist die Chance auf weiteres Wachstum sehr groß. Derartige Aktien sind auf jedenfall sicherer als die von neuen Internetstartups, versprechen aber natürlich deshalb auch keine explosionsartigen Kurssteigerungen.

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  4. Thorsten Gebers

    Auch ich habe Anfang 2000 in dem Hype mitgemacht erst Geld verdient und in Zeiten des Niedergangs auch Geld verloren. Danach war ich ca. 10 jahre abstinent. Seit ca. einem Jahr lege ich nur noch Gelder an die ich definitiv die nächsten 10 Jahre und vielleicht länger nich brauche. Ichhoffe, dass ich dann auch mal im Positiven bin

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  5. Mario Pichler

    Ich kenne den Aktien-Markt aus den USA, wo auch sehr viele private Anleger investieren. Hier in Deutschland gibt es eine gesunde Abschreckung zu Aktien, welche teilweise gar nicht zwingend notwendig ist.

    Ich würde mich selbst als konserativer Anleger bezeichnen und investiere ausschließlich in meiner Meinung nach sichere Fonds. Ich denke, dieses negative Image der Aktien ist auch den ganzen “billig” Penny-Stocks, Binäre Optionen Anbietern zu verdanken.

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  6. Finn

    Grundsätzlich sind konservative Wertanlagen ja nicht verkehrt. Aber auch hier sollte man nicht einfach drauf los kaufen… Wenn Aktien, dann auch mit Zukunft und Nachhaltigkeit.

    Sichere Aktienanlagen bieten sich zur Zeit z.B. bei Unternehmen aus der Gesundheitsbranche. Pharmakonzerne, Healthcare, u.ä. gehen meiner Meinung nach immer.

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  7. Uwe Feld

    Vielen sind Aktien suspekt, weil die meisten mit Finanzmärkten immer Unsicherheit verbinden und in Deutschland streben bei Geldanlagen alle nach Sicherheiten. Das diese dann keineswegs rentabel sind erläutert ja schon der Beitrag. Klare einfache Regeln zur Selektion eines Portfolios helfen dabei auch dem Aspekt Sicherheit Rechnung zu tragen. Profitable Geschäftsmodelle die weniger Trends und Moden unterliegen könnten hier Ansatzpunkte sein um erfolgreich anzulegen. Dann ist auch immer ein Blick auf politische Rahmenbedingungen ratsam um zu überblicken ob das ausgewählte Unternehmen hiervon betroffen sein kann, wenn sich Krisenherde ausbreiten oder Märkte wegbrechen. Wie zuletzt im Rahmen der EU Sanktionspolitik.

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  8. Philipp

    Jetzt haben wir aber die nächste Krise. Wenn sich ein Boden gebildet hat werden sich tolle Kaufgelegenheiten bilden, aktuell aber haben die konservative Investoren viele Aktienmärkte verlassen!

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  9. Tony

    ich würde auch jetzt keine Aktien kaufen, Mir ist das einfach immer ein wenig zu unsicher. Würde sich ändern, wenn ich mehr Kohle zur Verfügung hätte. So eine Art Spielgeld haha.

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  10. Maria

    Ich habe durch Aktien bereits genug Geld in meinem Leben verloren und glaube nicht, dass ich das so schnell wieder brauche. Trotzdem sind Aktien eigentlich eine gute Geldanlage.

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